Core Web Vitals 2026: Warum Ladezeit über Anfragen entscheidet.
Drei technische Werte entscheiden mit über Ihr Google-Ranking und darüber, ob Besucher bleiben. Hier die aktuellen Metriken und Schwellen — ohne veraltete Zahlen.
Google misst Websites an drei technischen Werten — den Core Web Vitals. Sie entscheiden mit über Ihr Ranking und, wichtiger, darüber, ob Besucher bleiben. Hier die aktuellen Metriken und Schwellen (Stand 2026, Quelle: web.dev / Google) — ohne veraltete Zahlen.
Die drei Werte, auf die es ankommt
Seit März 2024 besteht das stabile Set aus diesen drei Metriken — FID wurde durch INP ersetzt und ist nicht mehr Teil der Core Web Vitals:
| Metrik | Was sie misst | „Gut" |
|---|---|---|
| LCP | Largest Contentful Paint — wann der größte Inhalt sichtbar ist (Ladeleistung) | ≤ 2,5 Sekunden |
| INP | Interaction to Next Paint — wie schnell die Seite auf Eingaben reagiert (Interaktivität) | ≤ 200 Millisekunden |
| CLS | Cumulative Layout Shift — wie stark das Layout beim Laden springt (visuelle Stabilität) | ≤ 0,1 |
Gemessen wird jeweils am 75. Perzentil aller Seitenaufrufe (getrennt für Mobil und Desktop). Heißt: Drei von vier Besuchen müssen den „Gut"-Wert erreichen — einzelne Ausreißer ziehen die Bewertung nicht nach unten. „Verbesserungswürdig" beginnt bei LCP über 2,5 s bzw. CLS über 0,1; „schlecht" bei LCP über 4 s, INP über 500 ms oder CLS über 0,25.
Warum das über Anfragen entscheidet
Geschwindigkeit ist kein Selbstzweck — sie steht am Anfang jeder Conversion. Wer drei Sekunden auf Inhalt wartet, ist oft weg, bevor das beste Argument überhaupt sichtbar war. Die Größenordnung illustriert eine viel zitierte, von Google beauftragte und von Deloitte durchgeführte Studie („Milliseconds Make Millions“, Daten Ende 2019, veröffentlicht 2020): Schon eine Verbesserung der mobilen Ladezeit um 0,1 Sekunden ging dort bei Lead-Generierungs-Seiten mit rund 21,6 % mehr Formular-Abschlüssen und einer um 8,3 % niedrigeren Absprungrate einher.
Einordnung — wichtig für die Ehrlichkeit: Diese Zahlen sind korrelativ, nicht kausal, stammen aus einer einzigen, vom Auftraggeber Google gesponserten Studie und nutzen ältere Messgrößen. Sie taugen als Hausnummer für die Richtung, nicht als Garantie. Die seriöse Aussage bleibt: Schnellere Seiten verlieren weniger Besucher auf dem Weg zur Anfrage.
Die wirksamsten Stellschrauben
- LCP: Hero-Bild optimieren (moderne Formate, richtige Größe), kritisches CSS früh laden, schnelle Serverantwort, Schriften vorladen.
- INP: JavaScript schlank halten und schwere Arbeit aufteilen, damit die Seite auf Klicks und Tippen sofort reagiert.
- CLS: Für Bilder, Videos und eingebettete Elemente feste Maße reservieren, damit nichts nachträglich springt.
Genau nach diesem Prinzip bauen wir: selbst gehostete Schriften, schlanker Code ohne überflüssige Plugins, vorgerenderte Effekte statt schwerer Echtzeit-Skripte. Den Performance-Bericht bekommen Sie vor dem Launch — siehe auch unsere Leistung Website erstellen lassen.
Häufige Fragen
Was sind die Core Web Vitals 2026?
LCP (Ladeleistung, gut ≤ 2,5 s), INP (Interaktivität, gut ≤ 200 ms) und CLS (visuelle Stabilität, gut ≤ 0,1). INP hat FID im März 2024 abgelöst. Quelle: web.dev/Google.
Was ist mit FID passiert?
FID (First Input Delay) wurde im März 2024 durch INP (Interaction to Next Paint) als stabile Metrik ersetzt und ist nicht mehr Teil der Core Web Vitals.
Wie wird gemessen?
Am 75. Perzentil aller Seitenaufrufe, getrennt nach Mobil und Desktop. Drei von vier Besuchen müssen den Gut-Wert erreichen, damit eine Seite als gut gilt — einzelne Ausreißer verfälschen die Bewertung nicht.
Bringt schnellere Ladezeit wirklich mehr Anfragen?
Die Belege sind überwiegend korrelativ. Eine 2020er Google/Deloitte-Studie verband 0,1 s schnellere Mobil-Ladezeit mit rund 21,6 % mehr Formular-Abschlüssen bei Lead-Gen-Seiten — eine Hausnummer für die Richtung, keine Garantie. Klar ist: Langsame Seiten verlieren Besucher vor der Anfrage.
Wie schnell sollte meine Website laden?
Zielwert ist ein LCP unter 2,5 Sekunden am 75. Perzentil. Das erreicht man mit schlankem Code, optimierten Bildern, selbst gehosteten Schriften und reservierten Maßen gegen Layout-Sprünge.
Quellen: web.dev / Google (Core-Web-Vitals-Definitionen und Schwellenwerte, FID→INP seit 12.03.2024); Conversion-Zahlen aus „Milliseconds Make Millions“ (Google/Deloitte, Daten 2019, veröffentlicht 2020) — korrelativ, als Richtwert zu verstehen. Stand Juni 2026.
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